Geheimtipp: 3D-Tortenkurs

Es tut sich ja wirklich nichts auf diesem Blog, da ich momentan einfach zu wenig Zeit und auch die Motivation für das Backen nicht finden kann. Mal ganz abgesehen davon, dass keine Abnehmer  eventueller Backwerke verfügbar sind. Das war in einer 4er Studenten-WG wesentlich einfacher. Einmal umgedreht, schon war alles verputzt. Gefühlt jedenfalls hat es sich so und nicht anders zugetragen.

Heute möchte ich euch aber einen ganz grandiosen Backkurs ans Herz legen, der zwar im winzig kleinen Saarland stattfindet, aber mindestens der Kurs sollte diese Reise wert sein.

Die BACKSCHWESTERN rund um Ober-Backschwester Andrea haben es sich nicht nehmen lassen und Georgia Sutter für zwei Backkurse ins Saarland locken können. Diese finden am 11.03.2017 und am 12.03.2017 im Backstudio der Backschwestern in Eppelborn statt.


Hier findet ihr alle Infos zum 3D-Torten-Backkurs


Da die Plätze auf max. 12 Teilnehmer beschränkt sind, solltet ihr euch am besten ganz schnell das Video mit Georgias Kreationen anschauen – und dann direkt euren Platz sichern 😉

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Der Ofen ist wieder heiß

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Ihr lieben Zuckerpuppen, ich kann euch sagen. Die letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, ob ich mein Blog weiterführen soll oder nicht. Zu selten kam ich in den vergangenen Monaten zum Backen geschweige denn zum Bloggen. Und das, obwohl ich seit meiner beruflichen Veränderung im Sommer 2013 eigentlich so unglaublich viel Zeit zum Rühren und Kneten, zum Backen und Dekorieren habe. Irgendetwas hat gefehlt. Also ging ich in mich, habe das Blog und meine Facebookseite für etwa 2 Wochen deaktiviert und nachgedacht. Dabei habe ich mir die folgenden Fragen gestellt:
– Warum habe ich angefangen zu backen?
Weil ich den lieben Menschen um mich rum eine Freude machen wollte – zum Geburtstag, zu einer bestandenen Prüfung oder einfach nur so weil es Montag (oder Dienstag oder Mittwoch oder … Sonntag) war

– Warum habe ich begonnen zu bloggen?
Ein sehr guter Freund, Christian, hat mich dazu ermutigt. Schon vorher haben mich viele Freundinnen nach meinen Rezepten gefragt und danach, wie ich denn dies oder jenes umsetze. Christian gab mir dann aber einen Crash-Kurs in der Blogbedienung und *tatadäm* Vicky’s Cakefactory ging online.

– Was war dann passiert?
Backen war ja schon immer total entspannend für mich – quasi mein Seelen-Yoga. Und so war es natürlich sehr schlüssig, dass meine Freunde in besonders stressigen Zeiten besonders viel Süßes schnabulieren durften, das ich gezaubert hatte. Examensphase: Massen an Cupcakes und Cakepops wurden gebacken, nerviger Job: noch mehr Cupcakes kamen aus dem Ofen der Cakefactory.
Und nun? Das Examen war bestanden, die Uni vorüber (von Zeit zu Zeit trauere ich dieser wunderbaren und lustigen und chaotischen und immer einmaligen Zeit in Trier nach), der unliebsame Job wurde gegen einen viel tolleren eingetauscht…und die Stressfaktoren haben sich derart minimiert, dass mein Liebster einmal gesagt hat “Vic, wir müssen Samstag Mittag in die Innenstadt, dass du mal wieder etwas weniger entspannt bist”. Natürlich meinte er das im Scherz, denn welcher Mann findet es schon schlimm, wenn die Freundin total gelassen und zufrieden zuhause anzutreffen ist 😉
So jedenfalls kam es, dass ich meinem Seelenyoga nicht mehr nachgehen musste – und da ich jahrelang in der Küche nur dann kreativ geworden bin, wenn sich mein inneres Gleichgewicht verschoben hatte, fehlte in den vergangenen Monaten der Funke. Ich kann es schon fast hören, wie Ihr aufstöhnt und mit den Augen rollt “Was ist eigentlich Vickys Problem? Zu entspannt zum Backen? Hello?” Genau so habe ich auch reagiert und mich auf die Ursprünge meiner Backlust besonnen. Menschen glücklich machen.
Wie gut, dass Ostern vor der Tür stand. Denn so konnte ich gleich für mehrere lieben Personen in meinem Umfeld eine kleine süße Aufmerksamkeit zaubern. Hier sind die Bilder, die Rezepte folgen die kommenden Tage.

Ach, es ist so schön frisch motiviert zurück zu sein. Selbst das Spülen macht mir zur Zeit gar nichts aus. Dabei könnt Ihr euch sicherlich vorstellen, wie viel Schüsseln und Löffel und dings und bums so anfällt, wenn der Ofen wieder heiß wird 😉

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Sonnige Grüße aus dem Saarland,
Eure Vicky

Einmal träumen – 250€ gewinnen. Von traumhaften Touren und leckerem Tour-Brot

Heute habe ich noch etwas ganz ausgefallenes für Euch entdeckt: das Tour-Brot. Dieses wird im Auftrag der Firma Juchem und deren Mühle am Standort im schönen Bliesgau, der Bliesmühle, von vielen Bäckereien im Saarland hergestellt. Doch das besondere Schmankerl zum Tour-Brot ist die aktuelle Aktion, die sich die Firma Juchem einfallen ließ: Wer seine tollste Tour entweder per Postkarte oder auf der Website beschreibt, hat die Möglichkeit als Hauptpreis einen finanziellen Zuschuss von 250€ für seinen persönlichen “to tour” Tag zu gewinnen. Als 2. Preis winkt ein Picknickkorb, randvoll mit saarländischen Köstlichkeiten. Der 3. Preis ist ein Brot- und Brötchengutschein bei einer der teilnehmenden Bäckereien. Bild

Da ich selbst leider bei diesem Gewinnspiel nicht mitmachen kann, Euch aber dennoch meine schönste Tour nicht vorenthalten möchte, plauder ich hier mal aus dem Nähkästchen…oder eher aus dem Wanderrucksack.

Schon vor einiger Zeit wurden mein Freund und ich spontan von der Wanderlust gepackt. Schnell war klar, dass wir die Litermont-Gipfeltour in Angriff nehmen wollten. Brote wurden geschmiert, die Wanderschuhe geschnürt und schon ging es in das etwa 14km entfernte Nalbach, um diesen tollen Premium-Wandereg des Saarlandes zu erkunden.

Es wartet eine wirklich wunderschöne Strecke durch den Wald, auf dem zwar auch der ein oder andere Höhenmeter überwunden werden muss, jedoch schließen sich an die “erklimmenden” Teile der Tour stets flache Streckenabschnitte, auf denen man tief durchatmen und sich von der Anstrengung erholen kann. Hier habe ich noch einige Eindrücke für Euch von der schönen Landschaft und den Holzschnitzfiguren, die am Wegesrand stehen:

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Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Tourbericht ein wenig inspirieren…lasst Euch was einfallen: eine Wandertour, eine Radtour, mit Freunden, Familie, zu Fuß, zu Pferd, auf dem Motorrad, völllig egal. Solange Ihr in die Tasten haut und von Eurer Traum-Tour unter www.tour-brot.de berichtet und Eure Chance auf die kleine Finanzspritze nutzt 😉

Da ich ja die Litermont Gipfeltour schon gegangen bin, habe ich natürlich eine (oder bessere mehrere) Touren im Kopf, die ich liebend gerne im nächsten Jahr in Angriff nehmen würde…und dazu zählt zum Beispiel die grande traversée des alpes

Ich wünsche Euch einen schönen Abend,

Eure Vicky

30° im Schatten und keine Abkühlung in Sicht? Die Lösung: leckeres veganes Eis mit Beeren

Es ist seit Tagen unglaublich heiß. Bitte versteht das nicht falsch – ich möchte mich in keinster Weise über das momentane Sommerhoch beklagen, auch wenn ich mich oft bei dem Gedanken “Oh Gott ist das heiß!” erwische. Zu lange hatten wir mit Regen und kalten Temperaturen zu kämpfen, daher genießt den Sommer, die Sonne & den Sonnenschein, ich jedenfalls mache das heute. Und wie sollte das besser funktionieren, als mit einem leckeren Eis. Es ist sicher jedem klar, dass Temperaturen jenseits der 25°C eine eher ungünstige Ausgangslage für Sahnekuchen und Cupcakes bilden und stattdessen andere erfrischende Dessertvarianten ihren Auftritt haben sollten. Das heiße Wetter bietet die hervorragende Gelegenheit, ein Rezept auszuprobieren, das ich vor einiger Zeit in einem meiner Backbücher entdeckt habe: Eis-Muffins. Da ich mittlerweile auf vegane Ernährung umgestiegen bin, gibt es hier das vegane Rezept:

– 1 Limette
– 250g gemischte Beeren
– 50g Puderzucker
– 500 Sojajoghurt
– 250g Sojasahne

Zuerst wird das Muffinblech in der Tiefkühltruhe vorgekühlt. Derweil die Limette auspressen und die Beeren putzen.

Dann den Puderzucker mit dem Limettensaft und dem Joghurt glatt rühren, die Sahne steif schlagen und mit der Joghurtcreme verrühren. Danach die Beeren dazugeben.

Nachdem man die Papierförmchen in die Mulden der Muffinform getan hat, füllt man die Joghurt-Beeren-Creme ein und deckt das Ganze mit Frischhaltefolie ab, bevor die Form wieder in der Tiefkühltruhe verschwindet und dort für mindestens 6 Std verweilt.

Bevor die Eis-Muffins serviert werden, stellt man das Muffinblech für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank, damit sich die einzelnen Eis-Muffins anschließend besser aus der Form lösen lassen. Zum Schluss noch leckere Früchte über dem Eis verteilen und einfach nur genieeeeeeeeeeßen.

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Viele Sonnengrüße,

Eure Vicky

Scones mit selbstgemachtem Rhabarberrhabarberrhabarber-Vanille-Kompott

Im Saarland ist heute Feiertag. Und was das Ganze neben diesem zusätzlichen freien Tag noch besser macht ist, dass schon den ganzen Tag die Sonne vom blauen (leicht bewölkten) Himmel lacht. Endlich also bietet sich wieder eine Gelegenheit in den Garten zu gehen und leckeren Rhabarber zu ernten. Ein Glück, dass wir einen ordentlichen Vorrat haben 😉

Für die Scones, die ich heute backe, habe ich diese Backmischung der Firma Juchem benutzt. Nach 15 Minuten waren die Scones im Ofen und haben die Wohnung mit ihrem Duft erfüllt.

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Während also die Scones fertig wurden, habe ich mich dem Rhabarberkompott gewidmet. Zunächst muss der Rhabarber gewaschen und in kleine Stücke geschnitten werden.

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Dann die Rhabarberstücke in einen großen Topf geben und mit ca. 75ml Wasser und 2 EL Himbeergelee aufkochen. Gleichzeitig eine Vanillesauce anrühren. An dieser Stelle kann ich die Vanillesauce von Dr. Oetker sehr empfehlen. Da man sie nicht aufkochen muss, sondern mit kalter Milch anrühren kann, ist sie *ruckzuck* fertig.

Die Sauce dann zum eingekochten Rhabarber geben, untermischen und mit 1-2 Löffeln Zucker süßen. Fertig ist das leckerste Kompott des Sommers.

Und das macht sich hervorragend zu meinen Scones . . . am besten zu original Clotted Cream. Mir hat die süß-saure Kombination heute den Feiertag gerettet, da ich Schleckermäulchen natürlich keinen Notfallsüßigkeitenvorrat für den Feiertag eingekauft habe. Jaja, wie gut, dass ich am Backofen nicht ganz inkompetent bin, sondern nur seeeeehr chaotisch 😉

 

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Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende. Vielleicht habt ihr ja morgen einen Brückentag und müsst nicht wie ich morgen (und am Samstag) arbeiten.

 

Liebe Grüße,

Eure Vicky

Rhabarber-Rhabarber, Klappe die 3. – RuckizuckiLeckeres Rhabarber-Himbeer-Tiramisu

tumblr_m3ykkpnlkB1qj952q Die Rhabarberwochen gehen in ihre nächste Runde und heute wartet ein lecker-leichtes Sommerdessert auf Euch. Auch wenn der Sommer es sich noch nicht so richtig überlegt hat, in der Gegend meiner Wahl einzukehren, so bin ich doch wenigstens desserttechnisch (mehr als) bestens auf seine Ankunft vorbereitet.

Ich bin ja ein großer Fan von Süßem, gepaart mit leicht säuerlichen Früchten ist das natürlich ein Traum. Auch meine Kaffeeliebe habe ich schon einmal erwähnt. Es liegt also mehr als nah, sich einem der traumhaftesten Desserts auf dieser sonnig / regnerisch-wolkigen schönen Erde zu widmen: dem Tiramisu. Vielleicht glaubt Ihr jetzt Euch verlesen zu haben. “Hatte die gute Vicky nicht was von leicht geschrieben?”. Ja, das hat sie. Daher ist mein Tiramisu auch eine Abwandlung. Heute entzücke ich euch (hoffentlich) mit einem köstlichen und sehr einfach zuzubereitenden Rhabarber-Tiramisu mit Quark und Himbeeren.

Ein kurzes und überschaubares was brauchen wir alles gleich zu Anfang. Einen Biskuitteig, guten Espresso, etwas Chantré oder Amaretto, eine Stange Rhabarber, etwas Zucker, roten Tortenguss, einen Becher Schlagsahne und 250g Quark. Zur Dekoration dann noch einige Himbeeren und Kakao.

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Während der Biskuitteig im Ofen backt, habe ich die Espressobohnen in meiner vor gut zwei Jahren auf einem Flohmarkt in Trier erstandenen Kaffeemühle gemahlen. Die Mühle ist ein echtes Goldstück und meine Mitbewohner trauerten ihr sicher einige Tage nach, als ich Anfang letzten Jahres aus der WG ausgezogen war. Das frisch gemahlene Espressopulver dann in einem Espressokännchen aufkochen und einen kleinen Teil (etwa ein Schnapsglas voll) des duftenden Getränks auskühlen lassen. Den Rest in der Lieblingskaffeetasse genießen.

Den fertigen Biskuit aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Währenddessen kann man wunderbar den Rhabarber putzen und kleinschneiden und mit Wasser und Zucker kochen. Zum Schluss dann etwas roten Tortenguss dazugeben, damit das Kompott auch fest wird. Abschließend Sahne aufschlagen und mit dem Quark vermischen

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Nun, nachdem alles ausgekühlt ist, kommt der schöne Teil: das Schichten. Erst etwas Biskuit in ein Glas oder eine schöne Form legen, dann mit Espresso und Chantré beträufeln, etwas Rhabarberkompott daraufgeben und dann die Sahne-Quarkmischung. Diese dann mit Kakao bestäuben {ich empfehle: Bio cocoba der gepa}. Je nach Größe der Form oder des Glases das Schichten wiederholen, bis die Form voll ist . . . in meinem Fall dauerte das noch eine weitere leckere Schicht. Auf die oberste Schicht dann nach dem Bestäuben mit Kakaopulver noch zwei, drei Himbeeren setzen {naaaa? wie viele sind bei Euch denn übrig geblieben nach der Zwischendurchnascherein 😉 } und das Dessert einige Stunden kalt stellen, bevor man es an diesem sonnigen Sonntag genießt.

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Das war es für heute von meiner Seite. Einen schönen Sonntag, eine angenehme nächste Woche und viel Spaß beim Nachbacken und Genießen,

Eure Vicky