erst wird gekleckert, dann geprotzt: Eine easy-peasy Weihnachtstorte für alle, die es cremig mögen Teil I

Es ist wieder soweit: eine neue Idee für den weihnachtlichen Kaffeetisch kommt aus Vicky’s Cakefactory. Ich habe viele Blogs aus England, den USA und auch aus Deutschland abonniert und bin jedesmal sprachlos, was man alles aus Zucker zaubern kann. Besonders im englischsprachigen Raum sind extrem süße Frostings und Fondant verbreitet. Fondant ist echt eine klasse Sache für die Backstube, da man es gut Formen kann und es immer nach sauberer Handarbeit aussieht. Aber was macht der Otto-Normal-Hobby-Gelegenheitsbäcker, der weder Fondant im Backlager auf Vorrat hat noch Übung im Umgang mit Fondant und Spritzbeutel?

Ich finde jeder sollte schöne und etwas ausgefallene Torten ohne viel Aufwand backen können. Mit einer Portion Kreativität und im Supermarkt erhältlichen Süßigkeiten funktioniert das auch wunderbar. Hier also eine winterliche Torte, die durch einige Details aufgepeppt wird.

Zunächst habe ich einen Biskuitboden gebacken. Während sich der Teig im Ofen befand, habe ich eine Weincreme angerührt, mit der ich die Torte gefüllt und bestrichen habe. Für die Weincreme einfach 350ml Weißwein, 90g Zucker, 3 Eigelb und 40g Stärkemehl miteinander vermischen. Diese Mischung in einem Topf erhitzen, allerdings nicht zum Kochen bringen. Die Masse gut abkühlen lassen. Dann 3 Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Zuletzt habe ich 250g Sahne steif geschlagen und unter die Weincrememasse gehoben und die fertige Creme ca. 1 Stunde kalt gestellt.

Dann endlich konnte ich mich der Tortendekoration widmen.

1. der Raffaelo-Schneemann.

Man braucht nur zwei Raffaelo-Kugeln, einen Zahnstocher, etwas Figurenmarzipan und braune Zuckerschrift. Die Raffaelo mit dem Zahnstocher verbinden, aus rotem Marzipan eine Nase formen und dem Schneemann ins Gesicht setzen, zwei braune Zuckerschriftpunkte für die Augen machen. Und abschließend aus grünem und rotem Marzipan einen Schal für den Schneemann formen.

2. der Rocher-Weihnachtsmann

Für diesen kleinen Weihnachtsmann braucht man zwei Rocher-Kugeln (oder Giotto), einen Zahnstocher, weißen Dekorzucker, braune Zuckerschrift und rotes Marzipan. Die Rocher-Kugeln mit dem Zahnstocher verbinden, aus rotem Marzipan einen Hut und einen Mantel für den Weihnachtsmann formen. Mit dem weißen Dekorzucker dann die weihnachtsmanntypischen Details wie Fell an Mantel und Mütze, Haare und Rauschebart aufmalen. Aus dem roten Marzipan noch eine Nase formen, mit dem weißen Dekorzucker und mit brauner Zuckerschrift die Augen malen.

3. Das Häusle

Hierfür braucht man 5 längliche, flache Lebkuchen und wieder den weißen Dekorzucker. Ein Lebkuchen wird halbiert und mit zwei Lebkuchen durch den Dekorzucker zu einem länglichen Quader zusammengebaut. Auf die Oberkanten Zucker auftragen und die beiden verbleibenden Lebkuchen schräg gegeneinander stellen, sodass sie ein Dach bilden. Die Dachspitze mit Zucker verzieren und ein Türchen malen.

Nach Erkalten den Biskuitboden halbieren und den unteren Boden mit der Weincreme bestreichen. Den oberen Boden aufsetzen und die Torte komplett mit der Creme bestreichen. Man muss auch nicht sonderlich darauf achten, dass eine glatte Oberfläche entsteht, da durch kleine Cremehügel der Eindruck einer winterlichen Landschaft verstärkt wird.

Abschließend die die angefertigten Dekorationen auf die Torte setzen: fertig.

Ich melde mich bald wieder mit einer neuen Idee für den Weihnachtskaffee und wünsche bis dahin all meinen Lesern eine schönes Wochenende.

Viele Grüße,

Vicky

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